Rigolen zur Regenwasserversickerung – PK Regenwassermanagement

Unsere wirtschaftlichen und platzsparenden Lösungen zur Regenwasserversickerung:

PK-Kompaktrigole (System aus hochporigem Speichermaterial)

  • Speichervolumen 50 bis 54 %
  • Einbau direkt unter Verkehrsflächen möglich
  • einfacher und schneller Einbau

PK-Box 480- Rigole (flexibles System aus Kunststoffgitterboxen)

  • Speichervolumen 480 l pro Box
  • hohe Tragfähigkeit
  • transportoptimiert: ca. 275 m³ Rückhaltung/ LKW

PK-Box 132- Rigole (flexibles System aus Kunststoffgitterboxen)

  • Speichervolumen 132 l pro Box
  • hohe Tragfähigkeit
  • Lieferung der vormontierten Boxen

PK-Box 12- Rigole (flexibles System aus Kunststoffelementen)

  • Speichervolumen 12 l pro Box
  • sehr flaches System (ab 5 cm Systemhöhe möglich)

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Rigolen

Rigolen sind unterirdische Versickerungssysteme, die Regenwasser von versiegelten Flächen zwischenspeichern und kontrolliert an das Erdreich abgeben. Im Vergleich zur klassischen Kiesrigole bieten unsere PK-Rigolensysteme ein deutlich höheres Speichervolumen bei kompakterer Bauweise – mit 50–96 % Porenvolumen statt ca. 30 % bei Kies. Die Systeme sind unter Verkehrsflächen einbaubar, inspizierbar und spülbar. Wir planen, liefern und warten Rigolenversickerungsanlagen für Gewerbe, Industrie und Erschließungsprojekte – deutschlandweit.

PK/ Box 480 – Modulaufbau aus zwei Elementen

PK/ Box 480 Rigole

Flexibles System aus Kunststoffgitterboxen

  • Geprüft nach DIN EN 17152
  • sehr platzsparend, da Speichervolumen 96 %
  • Speichervolumen 480 l pro Box
  • SLW 60 bei Mindestüberdeckung von 600 mm
  • sehr einfache und schnelle Montage
  • transportoptimiert: ca. 275 m³ Rückhaltung/ LKW

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PK/ Box 132 – Kunststoffgitterbox für Versickerung und Rückhaltung

PK/ Box 132 Rigole

Flexibles System aus Kunststoffgitterboxen

  • Speichervolumen 132 l pro Box
  • sehr platzsparend, da Speichervolumen 96 %
  • hohe Tragfähigkeit
  • Lieferung der vormontierten Boxen

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PK/ Box 12 – flaches Kunststoffelement für Versickerung und Rückhaltung

PK/ Box 12 Rigole

Flexibles System aus Kunststoffgitterelementen

  • Zwischenspeicherung von Regenwasser zur Versickerung
  • Speichervolumen 12 l pro Box
  • sehr platzsparend, da Speichervolumen 95 %
  • sehr flaches System (ab 5 cm Systemhöhe möglich)
  • ab 15 cm Überdeckung möglich
  • SLW 60 bei Mindestüberdeckung von 300 mm
  • einfache Montage

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PK/ Kompaktrigole – Rigole aus hochporigem Speichermaterial

PK/ Kompaktrigole

Rigole aus hochporigem Speichermaterial

  • kompakte und wirtschaftliche Lösung
  • im Vergleich zu Kies ist das Porenvolumen deutlich höher, es wird weniger Material benötigt
  • Einbau direkt unter Verkehrsflächen möglich
  • einfacher und schneller Einbau

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Was ist eine Rigole?

Eine Rigole ist ein unterirdisches Bauwerk, welches Regenwasser aufnimmt, zwischenspeichert und kontrolliert an das Erdreich abgibt. Rigolen kommen überall dort zum Einsatz, wo Niederschlagswasser dezentral versickert werden soll – insbesondere bei Gewerbe-, Industrie- und Erschließungsprojekten mit großen versiegelten Flächen.

Im Gegensatz zur oberirdischen Muldenversickerung benötigen Rigolen kaum Fläche an der Oberfläche und können direkt unter Verkehrsflächen, Parkplätzen oder Grünflächen eingebaut werden.

Funktionsprinzip einer Rigolenversickerung – vom Niederschlag über Vorbehandlung und Rigole bis zur Grundwasserneubildung

Die Anforderungen an Rigolen und andere Versickerungsanlagen sind im DWA-Arbeitsblatt A 138 (Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser) geregelt. In Nordrhein-Westfalen gelten zusätzlich die Anforderungen des Trennerlasses NRW und des § 51a LWG NRW zur Pflicht der Niederschlagswasserbeseitigung.

Rigolentypen im Überblick

Je nach Bauweise, Speichermaterial und Einsatzzweck werden verschiedene Rigolentypen unterschieden. Die Wahl des richtigen Systems hängt von der Flächengröße, den Bodenverhältnissen, der geforderten Tragfähigkeit und dem verfügbaren Platz ab.

Schema einer Füllkörper-Rigole mit Kunststoffgitterboxen

Füllkörper-Rigolen (Kompaktrigolen)

Füllkörper-Rigolen verwenden hochporiges Speichermaterial oder Kunststoffgitterboxen als unterirdischen Speicherkörper. Sie bieten ein deutlich höheres Porenvolumen als klassische Kiesrigolen (50–96 % statt ca. 30 %) und ermöglichen dadurch eine kompaktere Bauweise mit weniger Bodenaushub. Die PK/ Kompaktrigole und die PK/ Box-Systeme gehören zu dieser Kategorie.

Schema einer Rohr-Rigole mit perforiertem Rohr im Kiesbett

Rohr-Rigolen

Rohr-Rigolen bestehen aus perforierten Rohren, die in ein Kiesbett eingebettet sind. Das Regenwasser wird über das Rohrsystem verteilt und versickert über die Kiespackung in den Untergrund. Rohr-Rigolen eignen sich für linienförmige Entwässerung entlang von Straßen oder Erschließungsflächen.

Schema einer Kiesrigole mit Schotterfüllung

Kiesrigolen

Die klassische Rigolenbauweise: Ein Graben wird mit Kies oder Schotter verfüllt und mit Geotextil ummantelt. Das Porenvolumen beträgt nur ca. 30 %, weshalb Kiesrigolen deutlich mehr Platz benötigen als moderne Füllkörper-Systeme. Bei großen Gewerbe- und Industrieprojekten sind sie daher selten die wirtschaftlichste Lösung.

Schema einer Mulden-Rigole mit oberirdischer Mulde und unterirdischer Rigole

Mulden-Rigolen

Bei einer Mulden-Rigole wird eine bepflanzte oberirdische Mulde mit einer darunterliegenden Rigole kombiniert. Das Regenwasser durchläuft zunächst die belebte Bodenzone der Mulde und wird dabei natürlich gefiltert. Mulden-Rigolen eignen sich für Projekte mit ausreichend Freifläche.

Schema einer Baumrigole mit Stadtbaum und unterirdischer Rigole

Baumrigolen

PK/ Baumrigolen verbinden die Versickerungsfunktion mit der Bewässerung von Stadtbäumen. Sie sind ein zentrales Element des Schwammstadt-Konzepts und fördern die Verdunstung, Verschattung und Grundwasserneubildung in urbanen Räumen.

PK/ Kompaktrigole – die wirtschaftliche Alternative zur Kiesrigole

Die PK/ Kompaktrigole ist unser geschütztes System zur Regenwasserversickerung. Sie verwendet zur Speicherung des Niederschlagswassers eine Kombination aus Kunststoffgitterboxen und hochporigem Speichermaterial aus einem speziell gesuchten Schaumlava mit einem wasserzugänglichen Porenvolumen von 50–54 % bei 100% Proctordichte. Im Vergleich zur klassischen Kiesrigole mit ca. 30 % Porenvolumen bedeutet das: weniger Bodenaushub, weniger Material und eine kompaktere Baugrube.

Auf der Oberkante des Speichermaterials wird eine Tragfähigkeit von Ev2 = 75 bis 150 MPa erreicht. Dadurch kann die PK/ Kompaktrigole direkt unter dem Fahrbahnoberbau eingebaut werden – auch in Bereichen für den Schwerlastverkehr. Die Rigole wird mit einem wasserdurchlässigen Geotextil ummantelt, das das Eindringen von Erdreich verhindert.

Mehr zur PK/ Kompaktrigole

Vergleich Porenvolumen: Kiesrigole 30 %, PK/ Kompaktrigole 54 %, PK/ Box 480 Rigole 96 %, PK/ Box 132 Rigole 96 %, PK/ Box 12 Rigole 95 %

Vergleich: PK-Rigolensysteme vs. Kiesrigole

EigenschaftPK/ KompaktrigolePK/ Box 480PK/ Box 132PK/ Box 12Kiesrigole
Porenvolumen50–54 %96 %96 %95 %ca. 30 %
Tragfähigkeit (Ev2)75–150 MN/m²SLW 60hochSLW 60gering
Einbau unter VerkehrsflächenJaJa (ab 600 mm)JaJa (ab 300 mm)Nein
KontrollierbarkeitInspektionskanäleInspektionskanäleInspektionskanäleInspektionskanäleKeine
Platzbedarf (relativ)GeringSehr geringSehr geringSehr geringHoch
EinbaugeschwindigkeitSchnellSehr schnellSchnellSchnellLangsam
WartungSpülbarSpülbarSpülbarSpülbarNicht spülbar
Mindest-Systemhöheprojektabhängig500 mm550 mmab 50 mmprojektabhängig
Typischer EinsatzGewerbe, ErschließungGroßprojekte, LogistikMittlere ProjekteFlache EinbausituationenPrivatgrundstücke

Hinweis: Die Tabelle zeigt einen generischen Vergleich. Die optimale Systemwahl hängt von den projektspezifischen Randbedingungen ab – wir beraten Sie gerne.

Anforderungen nach DWA-A 138

Die Bemessung und der Betrieb von Rigolen sind in Deutschland im DWA-Arbeitsblatt A 138 geregelt. Wesentliche Anforderungen an Rigolenversickerungsanlagen sind:

  • Durchlässigkeit des Untergrunds: Der kf-Wert des anstehenden Bodens muss mindestens 1 × 10⁻⁶ m/s betragen. Bei geringerer Durchlässigkeit ist keine Versickerung möglich.
  • Grundwasserabstand: Zwischen Rigolensohle und dem mittlerem höchsten Grundwasserstand muss ein Mindestabstand von 1 m eingehalten werden.
  • Vorbehandlung: Bei belasteten Flächen (Verkehrsflächen, Industrieflächen, Metalldächer) muss das Regenwasser vor der Einleitung in die Rigole behandelt werden – z. B. durch eine Sedimentationsanlage oder einen PK/ 3P HydroShark.
  • Entleerungszeit: Die Rigole muss sich innerhalb von 48 Stunden vollständig entleeren können, um für das nächste Regenereignis Speichervolumen bereitzustellen.
  • Wartung: Regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Rigole sind gemäß DWA-A 138 vorgeschrieben. PK Regenwassermanagement bietet professionelle Wartung deutschlandweit an.

In Nordrhein-Westfalen gelten zusätzlich die Anforderungen der DWA-A 102 (Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen) sowie des Trennerlasses NRW. Der Trennerlass fordert bei bestimmten Flächenbelastungen eine Vorbehandlung mit mindestens 50 % AFS₆₃-Rückhalt vor der Versickerung.

Wann ist eine Vorbehandlung des Regenwassers vor der Rigole erforderlich?

Nicht jedes Regenwasser darf direkt in eine Rigole eingeleitet werden. Bei Flächen mit erhöhter Schadstoffbelastung – etwa Verkehrsflächen mit mehr als 300 Fahrzeugen pro Tag, Industrieflächen oder Metalldächern aus Kupfer oder Zink – ist eine Vorbehandlung des Niederschlagswassers vorgeschrieben.

Die erforderliche Reinigungsleistung wird auf Grundlage der DWA-A 102 und die DWA-A 138 ermittelt. PK Regenwassermanagement bietet hierfür abgestimmte Behandlungsanlagen:

Die Behandlungsanlage wird vor die Rigole geschaltet. Das gereinigte Wasser fließt anschließend in die Rigole und versickert in den Untergrund.

Planung, Lieferung und Wartung aus einer Hand

Als Hersteller und Fachplaner bieten wir Ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket für Ihr Rigolenversickerungsprojekt – von der Bemessung über die Lieferung bis zur langfristigen Wartung:

  • Planung: Unsere Fachingenieure bemessen die Rigole individuell für Ihr Projekt – abgestimmt auf Flächengröße, Bodenverhältnisse und behördliche Anforderungen. → Mehr zur Planung
  • Lieferung und Einbaubetreuung: Wir liefern alle Komponenten und betreuen den Einbau auf der Baustelle fachlich. Der Einbau erfolgt durch das vom Bauherrn beauftragte Tiefbauunternehmen.
  • Wartung: Nach Inbetriebnahme übernehmen wir die regelmäßige Wartung Ihrer Rigole – inklusive TV-Inspektion und Reinigung der Inspektionskanäle. → Mehr zur Wartung

Unsere Referenzprojekte mit Rigolen in ganz Deutschland

Sie planen ein Projekt mit Rigolenversickerung?

Wir bemessen das passende Rigolensystem individuell für Ihr Bauvorhaben – abgestimmt auf Flächengröße, Bodenverhältnisse und behördliche Anforderungen. Kompaktrigole, Box-System oder Mulden-Rigole: Wir finden die wirtschaftlichste Lösung.

Häufige Fragen zu Rigolen

Was ist eine Rigole und wie funktioniert sie?

Eine Rigole ist ein unterirdischer Speicher für Regenwasser. Das Niederschlagswasser von versiegelten Flächen wird über Rohrleitungen in die Rigole eingeleitet, dort zwischengespeichert und versickert anschließend kontrolliert über die Sohle und die Wandungen in den Untergrund. Rigolen entlasten die Kanalisation und fördern die natürliche Grundwasserneubildung.

Was kostet eine Rigole?

Die Kosten einer Rigole hängen von der Flächengröße, dem Speichervolumen, der Bauweise und den Bodenverhältnissen ab. Moderne Füllkörper-Systeme wie die PK/ Kompaktrigole sind trotz höherer Materialkosten pro Kubikmeter oft günstiger als Kiesrigolen, weil deutlich weniger Bodenaushub anfällt. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot – sprechen Sie uns an.

Was ist der Unterschied zwischen einer Rigole und einer Mulden-Rigole?

Bei einer reinen Rigole wird das Regenwasser direkt unterirdisch eingeleitet und versickert. Bei einer Mulden-Rigole wird eine oberirdische bepflanzte Mulde mit einer darunterliegenden Rigole kombiniert. Das Wasser durchläuft zuerst die belebte Bodenzone der Mulde und wird dabei natürlich gefiltert. Mulden-Rigolen benötigen mehr Fläche, bieten aber eine zusätzliche Reinigungswirkung.

Welche Normen gelten für Rigolen in Deutschland?

Die Planung und der Betrieb von Rigolenversickerungsanlagen sind im DWA-Arbeitsblatt A 138 geregelt. Bei belasteten Flächen gelten zusätzlich die DWA-A 102 und die DWA-A 138 zur Ermittlung der erforderlichen Vorbehandlung. In NRW sind der Trennerlass NRW und der § 51a LWG NRW relevant.

Muss Regenwasser vor der Einleitung in eine Rigole behandelt werden?

Das hängt von der Belastung der entwässerten Fläche ab. Bei Dachflächen ohne Metalleindeckung ist in der Regel keine Behandlung erforderlich. Bei Verkehrsflächen, Industrieflächen oder Metalldächern muss das Regenwasser vor der Versickerung behandelt werden – zum Beispiel durch einen PK/ 3P HydroShark oder einen PK/ FlowStatic Lamellenklärer.

Wie oft muss eine Rigole gewartet werden?

Die DWA empfiehlt eine regelmäßige Kontrolle der Rigole, typischerweise einmal jährlich. Bei Rigolen mit vorgeschalteter Sedimentationsanlage sollte diese halbjährlich kontrolliert werden. PK Regenwassermanagement bietet professionelle Wartung deutschlandweit an – inklusive TV-Inspektion und Reinigung der Inspektionskanäle.