Drosseleinrichtungen

Drosseleinrichtungen begrenzen den Regenwasserabfluss zuverlässig auf den behördlich vorgegebenen Wert

Damit zurückgehaltenes Niederschlagswasser nur gedrosselt in Kanal oder Vorfluter gelangt, ist eine entsprechende Drosseleinrichtung erforderlich. Die PK Regenwassermanagement GmbH liefert dafür projektspezifisch ausgelegte Drosseleinrichtungen – statisch wie dynamisch, jeweils mit Drosselbemessung und Auslegungsnachweis.

  • Einhaltung des behördlich vorgegebenen Drosselabfluss
  • Schutz des nachgelagerten Kanalnetzes und der Gewässer vor Überlastung
  • Starre und dynamische Systeme für jede Einbausituation
  • Projektspezifische Drosselbemessung inklusive Auslegungsnachweis
  • Integrierter Notüberlauf und Absetzraum (Drosselschacht)
  • Beratung, Lieferung und Wartung aus einer Hand

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Drosseleinrichtungen

Bei der Rückhaltung von Regenwasser darf der Abfluss in das öffentliche Kanalnetz oder ein Gewässer in den meisten Fällen nur mit einem begrenzten, behördlich genehmigten Wert erfolgen. Genau diese Begrenzung übernehmen Drosseleinrichtungen: Sie geben das zurückgehaltene Wasser kontrolliert und gedrosselt ab und schützen so das nachfolgende System vor hydraulischer Überlastung.

Was ist eine Drosseleinrichtung?

Als Drosseleinrichtung wird die gesamte Anordnung bezeichnet, die den Abfluss aus einer Rückhalteanlage begrenzt: das eigentliche Drosselorgan (zum Beispiel eine Drosselblende oder eine schwimmergesteuerte Drossel), das umgebende Drosselbauwerk – in der Regel ein Schacht – sowie die zu- und abführenden Leitungen.

Maßgeblich ist immer der maximal zulässige Abfluss bei maximalem Einstau. Dieser Wert wird von der zuständigen Behörde im Rahmen der Entwässerungsgenehmigung festgelegt und ist die Grundlage jeder Drosselbemessung.

Drosseleinrichtung PK/ Drossel vor dem Einbau in den Schacht

Statische und dynamische Drosseleinrichtungen

Bei der Abflussbegrenzung werden zwei Wirkprinzipien unterschieden:

  • Statische (starre) Drosseleinrichtung: Eine fest dimensionierte Drosselblende begrenzt den Durchflussquerschnitt. Der Abfluss steigt mit zunehmender Einstauhöhe – die Auslegung erfolgt deshalb auf den zulässigen Abfluss bei maximalem Einstau. Robust, wartungsarm und ohne bewegliche Teile.
  • Dynamische (schwimmergesteuerte) Drosseleinrichtung: Ein Schwimmer regelt die Öffnung der Drosselblende laufend nach. Dadurch bleibt der Abfluss über die gesamte Einstauhöhe nahezu konstant und das vorhandene Rückhaltevolumen wird optimal ausgenutzt.

Unsere Drosseleinrichtungen im Überblick

 

PK/ Drossel – starre Drosseleinrichtung mit projektspezifischer Drosselblende

PK/ Drossel

Starre Drosseleinrichtung mit projektspezifisch angefertigter Drosselblende und integriertem Notüberlauf. Verfügbar in den Nennweiten DN 100 bis DN 500, zum Einbau im PK/ Drosselschacht oder in vorhandene Schächte.

  • Starre Drosselblende, projektspezifisch ausgelegt
  • Integrierter Notüberlauf und Absetzraum (Drosselschacht)
  • Nennweiten DN 100 bis DN 500

PK/ Drossel ansehen

PK/ 3P Abflussdrossel – dynamische, schwimmergesteuerte Abflussdrossel

PK/ 3P Abflussdrossel

Dynamische, schwimmergesteuerte Abflussdrossel für einen konstanten Abfluss auch bei schwankender Einstauhöhe. Verfügbar in 17 geprüften Leistungsstufen von 1,0 bis 30,0 l/s, Anschluss DN 200.

  • Konstanter Abfluss bis 1,75 m Einstau
  • 17 geprüfte Leistungsstufen (1,0 bis 30,0 l/s)
  • Drosselblende aus Edelstahl, integrierter Notüberlauf

PK/ 3P Abflussdrossel ansehen

PK/ Drossel oder PK/ 3P Abflussdrossel – der Vergleich

MerkmalPK/ DrosselPK/ 3P Abflussdrossel
Wirkprinzipstarr (feste Drosselblende)dynamisch (schwimmergesteuert)
Abfluss bei steigendem Einstaunimmt mit der Stauhöhe zubleibt nahezu konstant
AuslegungNennweiten DN 100 bis DN 500, l/s wird projektspezifisch gefertigt17 Leistungsstufen 1,0 bis 30,0 l/s
Geprüfte Einstauhöheprojektspezifischbis 1,75 m
Notüberlaufintegriertintegriert über Überstaurohr
EinbauPK/ Drosselschacht oder BestandsschachtPK/ Drosselschacht oder Bestandsschacht

Welche Drosseleinrichtung ist die Richtige?

Welche Lösung im konkreten Fall passt, ergibt sich aus dem zulässigen Drosselabfluss, der Einstauhöhe und der Einbausituation:

  • PK/ Drossel (starr): die robuste Standardlösung ohne bewegliche Teile – ideal für klar definierte Einbausituationen und wenn eine wartungsarme, bewährte Drosselung gefragt ist.
  • PK/ 3P Abflussdrossel (dynamisch): die richtige Wahl, wenn der Abfluss trotz schwankender Einstauhöhe konstant bleiben muss, es sollte im Einzelfall geprüft werden, ob diese Art der Drossel die wirtschaftlichste Lösung ist.

Gerne übernehmen wir die Drosselbemessung für Ihr Projekt und empfehlen die passende Drosseleinrichtung.

Bemessung und rechtlicher Rahmen

Die Auslegung einer Drosseleinrichtung richtet sich nach dem behördlich festgelegten Drosselabfluss. Die Bemessung erfolgt in Anlehnung an die einschlägigen DWA-Regelwerke. Das erforderliche Rückhaltevolumen kann aufgrund der gewählten Drosseleinrichtung variieren.

  • Maßgeblicher Wert: maximal zulässiger Abfluss bei maximalem Einstau (behördlich festgelegt).
  • Regelwerk: Bemessung in Anlehnung an DWA-A 117 (Bemessung von Regenrückhalteräumen).
  • Nachweis: Die Drosselbemessung wird dokumentiert und als Auslegungsnachweis mitgeliefert.
  • Wartung: Inspektion und Wartung gemäß DIN 1986-3, in der Regel zweimal jährlich.

Wartung Ihrer Drosseleinrichtung – deutschlandweit

Häufige Fragen zu Drosseleinrichtungen

Wann ist eine Drosseleinrichtung erforderlich?

Immer dann, wenn Regenwasser zurückgehalten und nur gedrosselt in das Kanalnetz oder ein Gewässer abgegeben werden darf. Die Drosseleinrichtung stellt sicher, dass der behördlich festgelegte Abfluss nicht überschritten wird.

Worin unterscheiden sich statische und dynamische Drosseleinrichtungen?

Bei einer statischen (starren) Drossel steigt der Abfluss mit der Einstauhöhe; sie wird auf den zulässigen Abfluss bei maximalem Einstau ausgelegt. Eine dynamische Drossel gleicht Schwankungen des Wasserstands über einen Schwimmer aus und hält den Abfluss nahezu konstant.

Wer legt den zulässigen Drosselabfluss fest?

Der zulässige Drosselabfluss wird von der zuständigen Behörde im Rahmen der Entwässerungsgenehmigung vorgegeben. Er ist die Grundlage für die Auslegung der Drosseleinrichtung und das erforderliche Rückhaltevolumen.

Welche Angaben werden für die Drosselbemessung benötigt?

Maßgeblich sind der maximal zulässige Abfluss und die maximale Einstauhöhe Ihrer Rückhalteanlage. Auf dieser Basis legen wir Drosselorgan und Notüberlauf projektbezogen aus und dokumentieren das Ergebnis als Auslegungsnachweis.

Können Drosseleinrichtungen in vorhandene Schächte eingebaut werden?

Ja. Die PK/ Drossel lässt sich auf Anfrage auch in vorhandene Bestandsschächte einbauen; wichtig ist ein Absetzraum, damit die Drosselblende nicht verschmutzt. Die PK/ 3P Abflussdrossel wird im Schacht hinter dem Retentionsspeicher mit Anschluss DN 200 eingebaut.

Sie planen eine Regenwasserrückhaltung mit gedrosseltem Abfluss?

Wir bemessen die passende Drosseleinrichtung individuell für Ihr Bauvorhaben – starr oder dynamisch, mit integriertem Notüberlauf und dokumentiertem Auslegungsnachweis. Senden Sie uns einfach die Bemessungsgrundlagen Ihrer Rückhalteanlage.

PK/ 3P Abflussdrossel

PK/ 3P Abflussdrossel

PK/ 3P Abflussdrossel

Dynamische, schwimmergesteuerte Abflussdrossel für den Einbau im Schacht hinter dem Retentionsspeicher – hält den Abfluss aus Ihrer Regenwasserrückhaltung auch bei schwankender Einstauhöhe konstant auf dem zulässigen Wert.

  • Dynamisch angepasster, konstanter Durchfluss durch Schwimmer-Mechanik
  • 17 fest definierte Leistungsstufen von 1,0 bis 30,0 l/s
  • Drosselwerte einzeln geprüft und mit Prüfbericht dokumentiert
  • Konstanter Abfluss auch bei variabler Einstauhöhe bis 1,75 m
  • Korrosionsbeständige Drosselblende aus Edelstahl (Inox)
  • Integrierter Notüberlauf am aufsteckbaren Überstaurohr
  • Einbau im Schacht hinter dem Retentionsspeicher mit Anschluss DN 200

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